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Zum Kaffeetrinken nach Mallorca

Im Sommerflugplan, der seit letzten Sonntag gilt, fliegt Germanwings wieder täglich zwischen Palma und Stuttgart. Da der Umlauf abends stattfindet und ich einen Tagestrip nach Mallorca unternehmen wollte, war für mich bei Germanwings nur der Rückflug interessant, den ich für den gestrigen Donnerstag für 19 Euro all inclusive buchen konnte. Nun fehlte mir noch der Hinflug. Diesen buchte ich dann bei Air Berlin. Der Hinflug sollte für meine Verhältnisse teuer sein. Er kostete nämlich 49 Euro. Mein Air Berlin Flug startete um 11.50 Uhr. Obwohl ich diese Strecke häufig mit AB fliege (die Flugzeiten kommen mir einfach sehr entgegen), war ich mit dieser Airline noch nie mit einem Airbus A319 unterwegs. Dieses Mal sollte es soweit sein. Auch dieses auf der Malle-Strecke kleine Fluggerät war nicht annähernd voll, obwohl an Bord etliche Fluggäste waren, die ab Palma zu Kreuzfahrten im Mittelmeer aufbrachen. Es ist eben einfach noch keine Saison. Wohltuend ist die kostenlose Bordverpflegung. In Stuttgart lädt Air Berlin nach meinem Geschmack durchaus schmackhafte Brötchen zu. Auf Air Berlin Rückflügen von Palma nach Stuttgart verzichte ich hingegen immer auf das Essen. Auf meinen letzten Rückflügen gab es immer Brötchen aus ziemlich süßem Teig, die mit Wurst oder Käse belegt waren. Muss ich nicht haben.

Wer gern fliegt, kommt bei AB übrigens voll auf seine Kosten. Die Airline hat in Palma de Mallorca eines ihrer Drehkreuze, weshalb am frühen Nachmittag in kurzer Zeit Flugzeuge von fast allen deutschen Flughäfen einschweben. Da der Flughafen dann gut ausgelastet ist, darf man meistens über der Bucht von Alcudia oder bei Cala Ratjada noch ein kleine (oder größere) Ehrenrunde drehen. Wenn die Sicht gut ist, kann man dabei den ganzen Süden der Insel überblicken. Air Berlin ist also auch deswegen durchaus zu empfehlen. Trotz einer kurzen Warteschleife war die Landung in Palma gestern dennoch überpünktlich.

Playa de Palma Mallorca

Playa de Palma auf Mallorca

Im Gegensatz zu hier war auf Mallorca ein Bombenwetter, das mit etwas über 20 Grad sehr gut zu ertragen war. Vom Flughafen fuhr ich mit der viertelstündlich verkehrenden Buslinie 1 vom Flughafen in die Stadt. Die Preisliste aus dem Jahr 2005 ist immer noch gültig. Da könnten sich unsere Verkehrsbetriebe mal ein Beispiel nehmen. Die Fahrt kostet 1,85 Euro und geht recht schnell, da der Bus bis Palma über die Autobahn fährt. Ich stieg am Verkehrsknotenpunkt Placa Espanya aus, obwohl der Bus noch weiter Richtung Hafen gefahren wäre. Es folgte ein kurzer Stadtbummel durch Palma Richtung Kathedrale La Seu und zurück. Mir stand noch ein bisschen der Sinn nach Strand und so fuhr ich mit dem Bus nach Can Pastilla in Richtung Playa de Palma. Von dort ging es dann zu Fuß zum Flughafen zurück (eine Fußgängerbrücke über die Autobahn ist seit ein paar Monaten wieder offen).

Für den Check-in des Rückfluges waren in Palma gleich drei Schalter offen, an denen ausschließlich für meinen Stuttgart-Flug eingecheckt werden konnte. Da das Flugzeug (wieder ein Airbus A319, was in Stuttgart bei Germanwings aber normal ist) gerade mal so zur Hälfte gefüllt war, musste es den Damen am Check-in recht langweilig gewesen sein. Wenn es keine Sitzplatzreservierung gibt (bei Germanwings soll sie zum 01.05.2008 eingeführt werden) und über eine Fluggastbrücke eingestiegen wird, haben die Mitflieger die Tendenz, die Reihen von vorne nach hinten aufzufüllen und dabei den Gang zu blockieren. Nachteil: Das Einstiegen wird dadurch noch langsamer. Vorteil: Die Leutchen haben es sich bereits alle vorne gemütlich gemacht. Ich wusste also die private Atmosphäre in der vorletzten Reihe sehr zu schätzen und habe bestimmt die Hälfte des Fluges verschlafen. Überpünktlich kurz vor 22 Uhr war ich wieder in Stuttgart.

Einen Tagestrip nach Mallorca werde ich bestimmt mal wieder unternehmen. Es ist eine günstige Gelegenheit mal wieder auf die Insel zu kommen. Für den nächsten Sommer habe ich aber einen Club Urlaub auf der Insel geplant.

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